Das eigene ASIC

Der zunehmende Innovationsdruck in der Automatisierungsindustrie zwingt die mittelständischen Betriebe zu immer höher integrierten Lösungen in ihren Produkten, um konkurrenzfähig zu bleiben. Zwar erscheinen Schaltungen aus Standardbausteinen und FPGAs häufig noch als wirtschaftliche Lösung, doch genauere Analysen zeigen oft ein anderes Bild:
 
Eine Betrachtung der gesamten „Bill of Material“ ergibt trotz der anfänglich hohen Einmalkosten besonders bei komplexeren Systemen und größeren Stückzahlen einen erheblichen Kostenvorteil für ASICs.

Die Integration des Systems in einem Baustein ist physikalisch deutlich kleiner und wegen der geringeren Fehleranfälligkeit in Produktion und Einsatz auch deutlich zuverlässiger.

Diverse Optimierungen in Bezug auf sehr spezielle Funktionalitäten, aber auch hinsichtlich Verlustleistung, Bauform und Performance sind nur mit der ASIC-Technologie möglich.

Das Risiko der Bauteilebeschaffung bei Systemen aus Standardbausteinen besteht bei ASICs nicht. Ebenso wenig gibt es technologische Grenzen, wie z. B. bei FPGAs.

Die Investitionsrisiken bei der Entwicklung werden durch die „First-Time-Right“ Philosophie von Hilscher SoC Technology stark minimiert.

Die eigene ASIC- oder SoC-Lösung bietet auch längerfristig alle Möglichkeiten einer Exklusivvermarktung und schafft Wettbewerbsvorteile gegenüber der Konkurrenz.