Zur Historie der ASICs
Bereits im Jahr 1965 prognostizierte Gorden Moore, ein
späterer Mitbegründer des Chipherstellers Intel, dass sich
die Integrationsdichte von integrierten Schaltungen
etwa alle fünf Jahre verzehnfachen werde. Dieses bedingte,
dass in der Vergangenheit etwa alle fünf Jahre neue
Abstraktionsmethoden entwickelt werden mussten, um der
zunehmenden Komplexität Herr zu werden. Die letzten
großen Schritte waren die ASIC-Synthese,
abstrakte
Verifikationsmethodiken und der SoC-(System on Chip)-Gedanke,
bei dem man höhere Stückzahlen erreicht,
indem man viele potenziell benötigte Interface-Module
integriert. Als nächsten großen Schritt erwarten wir
die Integration von
Multiprozessorsystemen, wie z. B. in der von uns
entwickelten SPoC-Technologie.
Kompetenz in Sachen ASICs
Das Team der Hilscher SoC Technology verfügt über
Erfahrung im ASIC-Design und hat eine Vielzahl von
Projekten erfolgreich realisiert. Für den Kunden
bedeutet dies einen Zugang zur Halbleitertechnologie der
Hersteller wie NEC, Samsung oder Fujitsu. In
unserem erprobten Designflow geht es primär um die
Beherrschung der extrem hohen
Komplexitäten in SoCs oder SPoCs in Kombination mit dem „First-Time-Right“
Prinzip.
Die Zukunft: SPoC
Beim SPoC-Ansatz hat die Hilscher SoC Technology eine
Multiprozessortechnologie entwickelt, die einen
neuartigen Ansatz verwendet. Statt bisher
Rechenleistung auf parallele
Prozessoren zu verteilen, werden
spezielle Prozessoren entwickelt, deren Funktionalität sich
an den Schnittstellen orientiert. Diese werden
zusammen mit einer Standard ARM CPU auf dem ASIC
integriert.
Das wesentliche Know-how steckt dabei in der Entwicklung
und Optimierung eines Mikroprozessors für spezifische
Aufgaben. Die Hilscher SoC Technology hat dazu eine
Entwicklungsplattform geschaffen, die alle Aspekte
der Hard- und Softwareentwicklung einschließt.
Durch die freie Programmierbarkeit aller Interfaces wird
erreicht, dass der gleiche Chip in mehreren Applikationen
eingesetzt werden kann. Gleichzeitig wird das Risiko
einer ASIC-Entwicklung reduziert, da Fehler in der
Spezifikation oder Hardware nachträglich per Software
Update korrigiert werden können. |